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Interview with downhill254 / Abuga Aroni

In this Studio Longboard podcast we talk about skate- and longboard communities and the different styles of skateboarding. We do interviews with professional riders, manufacturers and other interesting people in skateboarding and longboarding scenes.

Abuga Aroni is a downhill longboarder from Nairobi, Kenya. He is running the blog „downhill254“ and became recently a member of Landyachtz flow team. Linda Bull and Paul from Draft Train Media are discussing in this episode with Abuga about the longboarding scene in Kenya, about how he came to Longboarding and his sponsorship with Landyachtz.

Here is one of the blogs from his website about how to slide on a longboard:

HOW TO LONGBOARD SLIDE: A BEGINNERS GUIDE

In this episode Paul is mentioning the Venom-Podcast. Here is the link to the podcast: Venom Podcast



Der unkonventionelle Einsatz von Audiogeräten – von Florian Rosnau

Lautsprecher und Mikrofone dienen zur Wandlung von Schall zu elektromagnetischen Schwingungen, jeweils in unterschiedliche Richtungen. Da sie vom Prinzip her den gleichen Aufbau haben, kann man sie auch umgekehrt nutzen: das Mikrofon wird zum Lautsprecher und der Lautsprecher zum Mikrofon. 

Das lässt sich prima beim Recording verwenden: ein Lautsprecher als Über-Großmembran-Mikrofon, der besonders gut tiefe Frequenzen aufnimmt. 

Stellt man ihn vor die Bassdrum, bekommt man ein sehr wuchtiges Signal, das an eine Bassdrum aus einem Drumcomputer erinnert. Dieses „Mikrofon“ zu den anderen Bassdrum-Mikrofonen zugemischt ergibt eine Menge Low-End. Darum wird ein solches Lautsprecher-Mikrofon oft als Subkick-Mikrofon bezeichnet. Auch vor der Box des Bassverstärkers kann ein Lautsprecher-Mikrofon einen satten Bassklang erzielen.

Dabei sollte man vor der Aufnahme mit dem Abstand zur Bassdrum experimentieren, bis man eine Stelle gefunden hat, an der viel Tiefbass-Anteil gewonnen wird. Der Selbstbau ist einfach zu bewältigen und erfordert neben wenig Material nur einfache Lötkenntnisse. Erst wählt man einen herkömmlichen Tauchspulen-Lautsprecher. Die Größe der Membran ist frei wählbar und lädt zum Experimentieren ein. An die elektrischen Anschlüsse lötet man ein einfaches Mikrofonkabel. Für einen XLR-Anschluss wird der positive Anschluss auf Pin 2 und der negative auf Pin 1 gelegt, die Kabelabschirmung kann man mit Pin 3 verbinden. Sehr elegant ist der Einbau in einen alten Tom-Kessel (siehe Abb.). Dort lassen sich ohne Schwierigkeiten Halterungen für den Lautsprecher und eine XLR-Buchse einbauen und zudem ist eine Halterung für einen kleinen Ständer vorhanden, wie man ihn für die Snare benutzt. 

Die Signale aus dem Lautsprecher können sehr stark sein, weswegen im Signalweg eine Möglichkeit zur Abdämpfung vorhanden sein sollte, beispielsweise im Mikrofon-Preamp. Eine andere Möglichkeit wäre den Lautsprecher über Klinkensteckverbindung in eine DI-Box zu schicken, bevor das Signal in den Vorverstärker gelangt. 

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Drums recording at Studio Longboard

Die Audio Trickkiste – Teil 3


von Florian Rosnau

Ob Hard- oder Software, viele unserer täglichen Werkzeuge sind zu mehr fähig, als auf den ersten Blick vermuten lässt. Schauen wir genauer hin und öffnen die Box! 

Autopan mal anders 

Ein Autopan-Effekt gehört bei vielen DAWs zum Standardsortiment der mitgelieferten Plugins. Meist wird er eben als solcher eingesetzt: um ein Signal im Panorama links/rechts zu bewegen. Dieses wird in der Regel durch eine LFO-Modulation der Lautstärke erreicht, gegenphasig für linken und rechten Kanal. Lässt das Autopan-Plugin Veränderungen der Phasenbeziehung zwischen den Kanälen zu, kann man es als Gater verwenden, auch „Chopper-Effekt“ genannt.

Ein Stilmittel in vielen nicht nur elektronischen Musikrichtungen, auch in dem Song In Another Land der Rolling Stones von 1967 ist dieser Effekt zu hören. 

Damit Ableton Lives’ Auto Pan als Gater arbeitet, muss der Phase-Regler auf 0° gestellt werden, damit beide Kanäle gleichphasig in der Lautstärke geregelt werden. Da ein Gater temposynchronisiert am besten funktioniert, schaltet man den SYNC mit dem Notensymbol ein und wählt mit Rate die Geschwindigkeit, in der der Gater öffnen und schließen soll. Als LFO-Wellenformen eignen sich sehr gut Rechteck- und Sägezahn-Wellenform. In Auto Pan lassen sich die Wellenformen mittels Shape-Regler bis zum Rechteck „verbiegen“ und somit das Schließverhalten steuern. Mit Amount lässt sich die Intensität des Effektes regeln. 

Ableton Auto Pan Plugin als Gater

Bei langsameren LFO-Geschwindigkeiten, wie z.B. ein oder mehrere Takte, arbeitet Auto Pan mehr wie eine Hüllkurve, dessen Ausklangverhalten mit Shape formbar ist. Auch ein Ducker ist einfach zu simulieren, in dem man den LFO-Modus von Normal zu Invert wechselt und die gewünschte Rate wählt.

Ableton Auto Pan als Ducker

Mit geringeren Amount-Werten lassen sich mit Auto Pan rhythmische Akzente setzen, wobei auch die Zufalls-Wellenform interessant sein kann. 

Kombiniert man diese Funktionsweisen, lassen sich spannende Rise & Fall-Effektsounds erzeugen und einfache Motive werden zu lebendigen Sequenzen. 

Viel Spaß beim Ausprobieren!